Thema

The theme for the BMW Guggenheim Lab’s first two years is Confronting Comfort. In New York, Berlin und Mumbai sucht das Lab nach Möglichkeiten, Städte für die Menschen lebenswerter zu gestalten, und erforscht, wie das Verlangen nach modernem Komfort und die dringende Notwendigkeit ökologischer und sozialer Verantwortung in Einklang gebracht werden können.


Globalisierung und Verstädterung sind heute weiter fortgeschritten als jemals zuvor. Komplexe urbane Umgebungen werden immer enger in die Dynamik transnationaler Informationsnetze eingebunden, unterliegen jedoch nach wie vor starrer programmatischer Städteplanung, Architektur und Infrastruktur. Diese starren Systeme resultieren in einer übergreifenden Homogenität, die sowohl den besonderen Voraussetzungen jeder Stadt und urbanen Umgebung als auch deren eigener Geschichte kaum gerecht werden kann. More importantly, it puts at risk our relationship, as citizens and individuals, with the urban environment, affecting our sense of ownership and awareness of the space around us, and our sense that we should be able to change and improve it.

Aus diesem Grund haben wir gelernt, uns mit allgegenwärtigen Konsumsystemen von der Monotonie der statischen Strukturen um uns herum abzulenken. Dazu gehört alles von den verschiedensten Kommunikationsprodukten über ausgefallene Gadgets und Mittel, uns sicher und geschützt zu fühlen, bis hin zu den Dingen, die wir am liebsten essen oder die wir sonst nutzen, um uns wohler zu fühlen. So beschäftigen wir uns weniger mit unserer unmittelbaren Umgebung, dem Alltagstrott in den Städten und nicht zuletzt dem schleichenden Gefühl, dass wir daran nichts ändern können.

Die Maximierung von Komfort ermöglicht es uns nicht nur, mit den manchmal doch nervenaufreibenden Bedingungen des Stadtlebens umzugehen, sondern ist auch zum Maßstab von individuellem Reichtum, Erfolg und Status geworden. Leider führt uns unser allzu menschlicher Drang nach Behaglichkeit oft in wenig nachhaltige Richtungen. Wie können wir modernen Komfort und die dringende Notwendigkeit ökologisch verantwortlicher Lösungen, die uns als soziale Wesen stärken, ins Gleichgewicht bringen? Wenn wir durch kreative Lösungen ein solches Gleichgewicht erreichen könnten, wie würde sich unser Verständnis von Komfort ändern? Wie würden wir auf die neue Behaglichkeit reagieren, die wir auf verantwortliche Weise erreicht haben?

Auf der Suche nach neuen Systemen für das Leben in der Stadt ergeben sich unter anderem die folgenden Fragen: Können Architektur und eine angemessene städtische Infrastruktur persönliches und gemeinschaftliches Wachstum auf materiellem und geistigem Niveau fördern, stärken und voranbringen, und zwar insbesondere, indem sie zur Beteiligung an der Gestaltung urbaner Systeme anregen? Wie kann Komfort standortbezogen, also ohne global homogene Systeme, verwirklicht werden? Was bedeutet verantwortungsvoller Komfort in Umgebungen mit unterschiedlichen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Voraussetzungen?

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