Rachel Smith

Rachel Smith

Rachel Smith beschäftigt sich mit nachhaltiger Mobilität. In ihren Workshops thematisiert sie Gemeinschaftsbildung und Selbstanalyse als Möglichkeiten, das Verhalten von Großstadtbewohnern zu verändern. Sie untersucht sozial-ökonomische Vorteile, Mobilitätsansprüche im Stadtleben und den Prozess der Optimierung durch sinnvolle Eingriffe.

Die gebürtige Britin und heute im australischen Brisbane als Verkehrsplanerin tätige Rachel Smith beschäftigt sich leidenschaftlich mit allen Aspekten des nachhaltigen und aktiven Verkehrswesens. Sie zählt zu den führenden australischen Experten für aktive Verkehrsträger und genießt hohes Ansehen in der Maschinenbaubranche. Smith befasste sich bei ihrer Arbeit in den vergangenen 12 Jahren mit der Radverkehrsplanung, der Entwicklung von Transportstrategien, Veränderungen im Reiseverhalten sowie mit dem Staumanagement im öffentlichen und privaten Sektor. Sie saß sechs Jahre lang als Beraterin der britischen Regierung in drei nationalen Transportgremien, wo sie in Zusammenarbeit mit Schulen, Arbeitgebern und touristischen Reisegebieten Pilotprojekte und Best-Practice-Projekte im Transportwesen entwickelte und leitete. Ferner war sie für den ehemaligen australischen Verkehrsminister als vertraute Beraterin tätig. Smith wurde für ihre erfolgreiche Arbeit bei der wesentlichen Umgestaltung des Mobilitätsverhaltens von Schülern in Penryn im englischen Cornwall 2003 mit dem CIHT BP International Road Safety Award ausgezeichnet, erhielt 2004 den International Walk to School Week Award für ihre innovativen Finding Nemo-Schulversammlungen zur Verringerung des Fahrzeugstaus vor dem Schultor und konnte 2005 Playhouse Disney dafür gewinnen, mit ihr eine TV-Kindersendung über den Gehbus der Devoran School in Cornwall zu produzieren.

2008 bereicherte Rachel Smith im Rahmen des AITPM Janet Brash Memorial Scholarship ihr Wissen bei mehrmonatigen Aufenthalten in einigen der radfreundlichsten Städte der Welt, darunter Bogotá, Amsterdam, Kopenhagen, Odense und Groningen. 2010 erschienen ihre Forschungsergebnisse zu Fahrrad-Superhighways als Publikation „Cycling Super Highways“. Darin beschreibt sie ihre Vision von sieben Meter breiten, leistungsfähigen Fahrradwegen (3,6 Meter „nutzbarer Fahrradstrecke“ in jede Richtung) auf einer von stehenden und fahrenden Fahrzeugen vollständig unabhängigen Fläche, die Radfahrern jeder Altersstufe, körperlichen Leistungsfähigkeit und Fahrerfahrung als sichere Radstrecke dienen sollen. Smith wurde bereits mehrfach veröffentlicht, schreibt regelmäßig als Kolumnistin für Nachrichten- und Stadtplanungswebseiten und arbeitet als leitende Verkehrsplanerin mit der professionellen technischen Beratungsagentur AECOM zusammen.

Foto: Perci Barnes, 2010

Dabei bleiben

  • Lab News
Mehr erfahren